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Film – Fernsehen – Bildung: Globale Perspektiven

projektor

Die Sichtung des Fernsehworkshops findet vom
11.-14.05.2017
im Haus Am Dom Frankfurt/M. stattEinladungsflyer

Filme über politische und soziale Auswirkungen der Globalisierung, über Arbeitsbedingungen auf dem Land und in der Stadt, über Fluchtursachen, Migration oder die Auswirkungen des Klimawandels sind Teil des vielfältigen Programms, das der Fernsehworkshop Entwicklungspolitik alle zwei Jahre zeigt. Neben Filmen über die brisanten Themen des Globalen Südens stehen Beobachtungen aus dem Alltag: Filme über Beziehungen und Verhältnisse, über kulturelle Ausdrucksformen oder die Lebenswirklichkeiten von Kindern und Jugendlichen.

Verschiedene Genre und filmischen Formen spiegeln die Möglichkeiten, globale Themen in Bildern darzustellen, sie eröffnen aber auch neue Perspektiven, sich mit inhaltlichen und formalen Fragen zu befassen. Filmgespräche und die Diskussion über Qualität und Repräsentation von Nord-Süd-Themen im Film bieten Anregungen für den Einsatz von Medien in der Bildungsarbeit und eröffnen neue Sichtweisen für einen differenzierten Umgang mit Bildern über die Welt und die Rolle von Medien in Bildungsprozessen.

Der Fernsehworkshop Entwicklungspolitik – ein Zusammenschluss von Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit, der interkulturellen Bildung und dem Film- und Fernsehbereich – ist seit seiner Gründung 1972 das Forum für alle, die Medien produzieren, mit Medien arbeiten und sich mit Themen der Einen Welt und des Globalen Lernens befassen. An der Schnittstelle von Medienbeobachtung und Bildung steht Qualität und die Empfehlung besonderer Produktionen für die Bildungsarbeit im Mittelpunkt.

Das Programm finden Sie hier …

Die Auszeichnungen für den EINE-WELT-FILMPREIS NRW wurden erhöht

Zum 9. Mal verleiht eine unabhängige Jury im Rahmen des Fernsehworkshop Entwicklungspolitik den Eine-Welt-Filmpreis NRW, der vom Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet wird. Er ist mit 7.500 € (1. Preis), 5.000 € (2. Preis) und 2.500 € (3. Preis) dotiert. Mit dem Preis werden die Arbeiten von Regisseurinnen und Regisseuren gewürdigt, deren Filme für Probleme in Ländern des (globalen) Südens sensibilisieren, die aber auch Ansätze zur Veränderung aufzeigen und einen Perspektivenwechsel ermöglichen. Die Preise werden am 10.11.2017 im Filmforum Ludwig in Köln verliehen.