Die Satzung

Satzung der Arbeitsgemeinschaft
Fernsehworkshop Entwicklungspolitik

Der Fernsehworkshop Entwicklungspolitik wird von der Arbeitsgemeinschaft „Entwicklungspolitik“ durchgeführt, die mit der Arbeitsgemeinschaft Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) und dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) als Partner zusammenarbeitet. Weitere Partner können Zusammenschlüsse von Filmproduzenten sein.

Die Arbeitsgemeinschaft gibt sich folgende Satzung

1. Der Fernsehworkshop besteht aus einer Sichtveranstaltung und begleitenden Seminaren.
2. Aufgabe der Sichtveranstaltung des Fernsehworkshops ist es, Fernseh- und Filmproduktionen einem Kreis von Fachleuten und Interessierten vorzuführen. Die Sichtveranstaltung wird gegliedert in thematische Zeitblöcke. Die begleitenden Seminare des Fernsehworkshops beschäftigen sich mit den Schwerpunktthemen des jeweiligen Fernsehworkshops.
3. Ziel des Workshops ist es, durch Fachgespräche über ausgewählte Aspekte der Entwicklungspolitik die Umsetzung entwicklungspolitischer Informationen im Fernsehen und die der Filmproduktion zu fördern sowie die nichtgewerbliche Auswertung geeigneter Produktionen in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu intensivieren.
4. In den Veranstaltungen sollen Film- und Fernsehproduktionen zum Themenbereich Entwicklungspolitik in einem sachkundigen Kreis, der Experten aus der Dritten Welt einschließt, von
– Filmemachern, Fernsehredakteuren und freien Produzenten,
– Journalisten,
– Mitarbeitern entwicklungspolitisch tätiger Organisationen,
– Wissenschaftlern,
– Praktikern aus Entwicklungshilfe, Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung
zur Diskussion gestellt werden.
5. Zur Vorführung werden Filme und Fernsehproduktionen erbeten,
– die über Ursachen und Auswirkungen von Unterentwicklung berichten,
– die über Motive und Praxis von Entwicklungspolitik und Entwicklungshilfe berichten,
– die Einstellungen und Strukturen in den Industrieländern und Entwicklungsländern kritisch befragen,
– in denen Menschen aus der Dritten Welt sich selbst oder Probleme ihrer Ländern darstellen.

Die Mitgliederversammlung kann das Thema eines Workshops festlegen.
6. Für den Fernsehworkshop sollen geeignete Filme und Fernsehproduktionen von ARD, ZDF sowie anderen Rundfunkanstalten und Produzenten aus dem In- und Ausland angemeldet werden
7. Anhand einer Bewertungsliste sollen beispielhafte Produktionen hervorgehoben werden.
8. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft fördern die Ziele des Fernsehworkshops Entwicklungspolitik durch eigene Veranstaltungen und Publikationen.
9. Die Liste der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Fernsehworkshop Entwicklungspolitik ist Bestandteil dieser Satzung.
10. Über die aufgeführten Mitglieder hinaus kann die Arbeitsgemeinschaft auf Antrag bis zu drei entwicklungspolitische Aktionsgruppen bzw. deren Zusammenschlüsse kooptieren, die volle Mitgliedsrechte erhalten.
11. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zahlen zur Finanzierung des Workshops einen Beitrag. Die kooptierten entwicklungspolitischen Aktionsgruppen können von der Beitragszahlung befreit werden.
12. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft wählen einen Ausschuss, der für die Arbeitsgemeinschaft die Geschäfte führt und den jeweils nächsten Fernsehworkshop vorbereitet und dazu einlädt.
13. Diesem Geschäftsführenden Ausschuss gehören an: je ein Vertreter der ausrichtenden Akademie, das Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, bis zu sechs weitere Mitglieder sowie die Partnerorganisationen mit beratender Stimme.
14. Die Arbeitsgemeinschaft gibt sich für jeden Fernsehworkshop eine Geschäftsordnung.
15. Satzungsänderungen können mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder vorgenommen werden.
16. Über die Neuaufnahme von Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.
17. Die zu einem Fernsehworkshop Entwicklungspolitik einsendenden Fernsehanstalten und freien Produzenten erkennen mit ihrer Beteiligung dieses Satzung an.
18. Die Satzung tritt am 22. Mai 1981 in Kraft.