Regie
Marcus Niehaves, Carsten Behrendt
Buch
Marcus Niehaves, Carsten Behrendt
Kamera
Marcus Niehaves, Carsten Behrendt
Schnitt
Konrad Kierstein
Fernsehsender/Produktion
ZDF, Red. Umwelt, Rolf Markert

Nach sechs Jahren begeben sich die beiden Reporter auf die Spuren der Menschen, deren Geschichten sie damals erzählten. Den 16-jährigen Eusebio kennen alle auf der Müllhalde unweit von Guayaquil. Doch Kinderarbeit ist in Ecuador mittlerweile verboten. Anstatt zur Schule zu gehen wartet er, bis er wieder auf der Müllkippe arbeiten darf, wenn er in zwei Jahren 18 ist. Das Ziel der Vereinten Nationen, bis zum Jahr 2015 allen Kindern eine Primarschulausbildung zu ermöglichen, wurde weltweit verfehlt. In Äthiopien begeben sich die Reporter auf die Suche nach dem Bauer Negera. Er musste seinen Beruf aufgeben, weil er sich die zwei Ochsen, die er für die Feldarbeit bräuchte, nicht leisten konnte. Heute lebt Negera als Tagelöhner in der Stadt Eines der wichtigsten Ziele der großangelegten UN-Kampagne war es, die extreme Armut und den Hunger zu bekämpfen. Vor allem in Südostasien ist dieses Ziel erreicht worden, in vielen Teilen Afrikas jedoch nicht. In Kambodscha müssen sie erfahren, dass Li Sophal, Mutter von fünf Kindern, die auf dem Dach eines besetzten Kinos mitten in Phnom Penh lebte, gestorben ist. Sie klagte bitterlich darüber, dass sie für sauberes Trinkwasser viel Geld zahlen müsse und ihre Kinder krank seien. Die Zustände in diesem Slum sind katastrophal. Die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, war ein weiteres Ziel des großen UN-Versprechens. In vielen Ländern der Welt konnte dieses Ziel erreicht werden, auch im Kino bekommt jeder sauberes Wasser, allerdings nur, wenn er es sich kaufen kann.

Kontakt: ZDF, Red. Umwelt, HR WIRSSUM, 55100 Mainz