Regie
Michael Enger
Buch
Michael Enger
Kamera
Jean Luc Reiser, Uwe Ahlborn
Musik
Klaus Gartnernicht
Schnitt
Jean Luc Reiser, Heiko Büttner
Fernsehsender/Produktion
Michael Enger Filmproduktion

Im August 2001 wurden im Distrikt Mubende (Uganda) 4.000 Menschen durch die ugandische Armee von ihrem Land vertrieben, um Platz zu schaffen für eine neue Plantage der Neumann Kaffee Gruppe aus Hamburg, dem weltweit führenden Rohkaffee-Händler. Die ugandischen Soldaten walzten in vier Dörfern Häuser und Hütten nieder, zerstörten Felder und Lebensmittelvorräte der Menschen und legten Feuer. Viele der Kleinbauern verloren ihren gesamten Besitz. In Folge der gewaltsamen Räumung starben mehrere Menschen. Der Vorfall gilt als einer der ersten, gut dokumentierten Fälle von „Landgrabbing“ in Afrika. Mit Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen zogen die Vertriebenen vor Gericht und verklagten den ugandischen Staat und den Neumann-Konzern. Aber der Prozess wurde über Jahre verschleppt – bis der High Court im März 2013 ein erstes Urteil zugunsten der Kleinbauern sprach. Aber die Gegenseite hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Die Vertriebenen befürchten, dass sie noch lange für ihr Recht werden kämpfen müssen. Die Reportage rekonstruiert die Ereignisse im Jahr 2001 und begleitet den Fall Mubende über mehrere Jahre.

Kontakt: Michael Enger Film- & TV-Produktionen, Kottwitzstr. 30, 20253 Hamburg, Tel. 040-4225046 / Nichtgewerbliche Rechte: EZEF, Kniebisstr. 29, 70188 Stuttgart, Tel. 0711-2847243, e-mail: info@ezef.de