Der Hodscha und die Piepenkötter
Deutschland 2015, 89 Min.

Regie
Buket Alakus
Buch
Gernot Griksch
Kamera
Marcus Kanter
Ton
Andreas Wölki
Musik
Maurus Ronner
Schnitt
Andreas Radtke
Darsteller
Hilmi Sözer, Anna Stieblich, Yelliz Simsek, u.a.
Fernsehsender/Produktion
WDR, Programmbereich Fernsehfilm, Kino und Serie, Red. Sophie Seitz, Olga Film GmbH

Droht mit dem Bau einer Moschee unweigerlich die Islamisierung des Abendlandes? Für nicht wenige Bürger der kleinen Gemeinde Lautringen scheint das festzustehen. Machthungrig, trinkfest und siegessicher steht Ursel Piepenkötter, amtierende Bürgermeisterin von Lautringen, kurz davor, für ihre Partei in die kommende Bürgermeisterwahl zu ziehen. Doch die türkische Gemeinde der Stadt will endlich ihre neue Moschee bauen. Was deren Geistlichen, den neuen Hodscha, erfreut, bringt die Piepenkötter parteipolitisch enorm in die Bredouille. Es bleibt ihr nichts übrig, als die Pläne des Hodschas zu durchkreuzen. Doch dabei hat sie ihre Rechnung ohne Nuri Hodscha gemacht, der es mindestens genauso faustdick hinter den Ohren hat wie sie. Das Duell zweier hinterlistiger Dick- und Hitzköpfe nimmt seinen Lauf. Dazwischen versuchen Ursels pubertierender Sohn Patrick und Nuris jugendliche Tochter Hülya, sich von dem auf allen Ebenen eskalierenden Streit fern zu halten.

Kontakt: WDR, PG Fernsehfilm, Appellhofplatz 1,50667 Köln, Tel. 0221-220-2973, e-mail: sophie.seitz@wdr.de