Mali Blues
Deutschland 2016, 90 Min.

Regie
Lutz Gregor
Buch
Lutz Gregor
Kamera
Axel Schneppat
Ton
Pascal Capitolin
Schnitt
Markus Schmidt, Michelle Barbin
Fernsehsender/Produktion
ZDF/arte, gebrueder beetz filmproduktion

Das westafrikanische Land Mali gilt als Wiege des Blues, den verschleppte Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die Musiker. Viele Musiker fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz. Der Film erzählt die Geschichten von vier Musikern, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen, weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt. Der internationaler Shooting Star Fatoumata Diawara, Ngoni-Virtuose und traditioneller Griot Bassekou Kouyaté, der junge Rapper Master Soumy und der virtuose Gitarrist Ahmed Ag Kaedi, Leader der Tuareg-Band Amanar, vereint ihre Musik, die verbindet, tröstet, heilt und den Menschen die Kraft für Veränderung und für eine gemeinsame Zukunft in Frieden gibt.

Kontakt: Gebrüder Beetz Filmproduktion Berlin GmbH & Co. KG, Heinrich-Roller-Str. 15, 10405 Berlin, Tel. 030-69566910, Lea-Marie Körner e-mail: l.koerner@gebrueder-beetz.de (berlin@gebrueder-beetz.de)